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Zurück zur Natur

Editorial

Instinktiv fühlen viele Menschen, dass einiges auf der Welt nicht richtig läuft: Verschwendung von Ressourcen, Materialismus, Spaltung der Gesellschaft, Zensur, Unterdrückung, Verletzung von Menschenrechten usw. Die Liste könnte wohl beliebig verlängert werden. Wir Menschen versuchen zwar "den Karren aus dem Dreck zu ziehen", jedoch handelt es sich bei Lichte betrachtet oft um blossen Aktionismus und dient nur der Symptombekämpfung. Nicht selten liegen dem Wunsch nach Veränderung gut gemeinte Absichten und Wünsche zu Grunde. Verworrene Anschauungen und Gier verdrehen dann die Sache in sein Gegenteil und es geht am Ende bloss um Macht und Profit. Solches Verhalten kann sowohl im Kleinen wie auch im Grossen beobachtet werden.

Was sind die Ursachen für die heutigen Probleme in der Gesellschaft? Wir sehen die Wurzel dafür in der Entfernung der Menschen von einer natürlichen Lebensweise und von einer harmonischen Beziehung zu sich selbst sowie zu seinen Mitmenschen. Auf den ersten Blick scheint die Entwicklung vorwärts zu gehen, doch vielfach geht sie, aus etwas Distanz betrachtet, rückwärts. Viele weise Meister betonen, dass Geist und Materie eins sind und man kann somit sagen: "Wie im Inneren, so im Äusseren". Was in unserer Umwelt und in der Gesellschaft vor sich geht, kann nur die Wiederspiegelung unserer eigenen inneren Welt sein. Solange wir die Ursachen im Inneren nicht beheben, werden auch die Probleme im Äusseren nicht gelöst.

Oftmals ist es so, dass die seit der Kindheit erworbenen Ansichten und die gewonnenen Erkenntnisse zu festgefahrenen, starren Abläufen, Denkmustern und Strukturen führen. Sie wirken wie eine Brille mit Filter und verhindern, dass wir die Wirklichkeit sehen können. Diese Täuschung zu durchschauen und zu durchbrechen ist anspruchsvoll, jedoch notwendig. Wenn wir also wirklich etwas verändern wollen, müssen wir zuerst uns selbst ändern. Wir müssen uns den wichtigen Fragen des Lebens stellen, unsere Ansichten uns selbst, dem Leben und der gesamten Schöpfung gegenüber überprüfen und berichtigen. Sobald unsere innere Welt geordneter ist, wird sich auch die äussere Welt entsprechend ordnen. Wenn die Menschheit als Gesamtheit wieder zurück zu sich selbst und zurück zu ihrer wahren Natur findet, wird dies automatisch zu einem natürlichen, harmonischen Leben führen. Wenn jeder Mensch in sein eigenes Herz schaut und bei sich selbst nach Fehlern und Ursachen sucht, dann wird sich dies auch im Aussen zeigen.

Um die Welt in Ordnung zu bringen, müssen wir zuerst die Nation in Ordnung bringen;

Um die Nation in Ordnung zu bringen, müssen wir zuerst unsere Familie in Ordnung bringen;

Um unsere Familie in Ordnung zu bringen, müssen wir zuerst unser eigenes Leben kultivieren;

Wir müssen zuerst unsere Herzen in Ordnung bringen.

Konfuzius

Lorenz

Die Schönheit und Kraft der Natur zu erleben erfüllt mich mit grosser Freude und Dankbarkeit: Eine Bergwanderung im Herbst, ein Sommer-Spaziergang im kühlen Wald, ein erfrischendes Bad im See oder einfach auf einer Bank sitzend dem Wind zuhören und träumen. Die Kraft der Stille erlebe ich in der Natur am intensivsten.

Dank Falun Gong (Meditationspraxis) Geist und Körper kultivieren, Kung Fu trainieren, den Garten gestalten und pflegen, mich mit Freunden austauschen und aufbauende Bücher lesen bereiten zusätzlich Freude und bringen neue Erkenntnisse.

Ich bin sicher, dass Sie beim Lesen unserer Beiträge diese wohltuende Freude nach empfinden können und dass es Sie inspiriert, mehr der Sie umgebenden wie auch der eigenen Natur zu erleben und zu erlauben.

Jan

In der heutigen Zeit ist es für mich wichtiger denn je, sich mit seiner eigenen Werthaltung auseinander zu setzten. Mit der rasanten Weiterentwicklung der Technologie etwa, gehen auch negative Erscheinungen einher: Wir werden im Alltagsleben fast pausenlos mit Informationen bombardiert und sie macht das Leben künstlicher, also weniger natürlich.

«Natura Santa – Zurück zur Natur» bedeutet für mich, einen Schritt zurück zu machen und das Geschehen mit etwas Abstand zu betrachten. Dies beschränkt sich aber nicht nur auf Äusseres – also die Umstände – sondern vielmehr geht es dabei um die eigene innere Welt und wie ich mit diesen Umständen umgehe. Es ist der Prozess sich selbst und seiner wahren Natur stetig näher zu kommen und somit authentisch zu sein. Es ist ein sehr facettenreicher und aufregender Weg, denn er beschränkt sich längst nicht nur auf die sichtbaren Dinge unserer materiellen Welt. Man berührt dabei zwangsläufig seine innere Gefühlswelt, seine Überzeugungen und Muster und kommt so seinem wahren Selbst immer näher.

Auf dem Weg zu mehr Natürlichkeit und Ursprünglichkeit, wächst auch eine immer stärker werdende Achtsamkeit und Dankbarkeit dem Leben, meinen Mitmenschen und der Natur gegenüber. Dies erfüllt mich mit Ruhe und Frieden.

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„Das Kommunistische Manifest“ beginnt mit den Worten: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.“ Die Verwendung des Begriffs „Gespenst“ war keine Laune von Karl Marx. Dahinter steckt mehr.

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